Reimereien
Ich reime gern Gedanken zu Gedichten,
die sich wie bunte Bilder präsentieren.
Ein jedes Bild berichtet dann Geschichten,
die durch den Reim besonders imponieren.
Die Reime sollen sich in Zeilen schmiegen,
und Bilder manchmal musikalisch sein.
Man darf sich gerne dann im Rhythmus wiegen,
und tanzt vielleicht in ein Gedicht hinein?
J. A.

Alter Holzweg
Sehr schön!
Herzlichen Dank, C. h.! Ich freue mich sehr!
Reimereien. Dazu ein Text von Jan Skacel:
„erfindbar sind Gedichte nicht
es gibt sie ohne uns irgendwo seit irgendwo hinter –
sie sind dort in Ewigkeit
der Dichter findet das Gedicht“
Ja, dieses Gefühl habe ich auch manchmal: Irgendwo schweben die Gedichte herum – und wenn man Glück hat, kann man eines einfangen.. Danke!
J. A.
Wenn ich nach dem Stil meiner Gedichte gefragt werde, zitiere ich gerne eine meiner Lieblingsdichterinnen, Mascha Kaléko:
„Gehöre keiner Schule an und keiner neuen Richtung,
bin nur ein armer Großstadtspatz im Wald der deutschen Dichtung..“ (aus „Das himmelgraue Poesiealbum von Mascha Kaléko.)
Gestern bekam ich einen sehr berührenden Gedichtband über den Dichter Fred von Zollikofer. Zollikofer war mir bisher nur dem Namen nach bekannt. Er ist 1898 in Hamburg geboren und 1937 in Berlin gestorben. Berlin muss in seiner Zerrissenheit schon damals eine große Anziehungskraft für junge Künstler ausgestrahlt haben. Für Zollikofer wurde es im NS-Schreckensstaat zur Todeszelle. Seine Gedichte aber leben und berühren auch heute noch. Einige Verse erinnern mich an Rilkes lyrische Verzauberungen. Für Liebhaber guter Poesie kann ich diese Reihe „Poesiealbum“ (vorgestellt von Martin A. Völker und anderen Literaturwissenschaftlern) sehr empfehlen. Einen Satz aus dem „Poesiealbum 397“ möchte ich gerne noch zitieren: „Ich liebe den Strom und die Tanne; ich liebe die Wunder und der Wunder größtes: den Menschen.“
Herausgegeben ist diese Reihe im Märkischen Verlag Wilhelmshorst