Gedichte

Frühlingskind

Auch wenn der letzte Winter sich

mit wilden Frösten protzte…

Und wenn er diesmal fürchterlich

mit Schnee und Hagel klotzte,

die armen Pflanzen attackierte

und manches Auto demolierte.

Sogar die Heizungskosten schürte,

indem er scharfe Winde führte

zu fegen durch des Daches Sparren

in Häuser – wo die Menschen harren.

 

So viele Kräuter sind verloren –

und bis zur Wurzel durchgefroren.

Und trotzdem regt und rührt sich schon

der Pflanzen neue Genration.

Die Vögel pfeifen in der Frühe

und Käfer krabbeln ohne Mühe

durch Krume, die nach Frühling duftet,

in der ein Bauer kräftig schuftet!

(Wenn auch sein Rößlein, lang zuvor

ersetzt schon wurde vom Traktor…)

 

Bald gehn wir in den Wald hinaus

und pflücken rasch in einen Strauß:

Das niedliche Vergissmeinnicht,

das Veilchen, welches herrlich riecht,

auch Buschwindröschen – Anemonen –

mit feinen weißen Blütenkronen.

Dazu noch flechten wir Dir ein

die besten Wünsche groß und klein:

Gesundheit, Frohsinn, Gottes Segen

und Liebe auf des Lebens Wegen.

Auch dass dein Glück dir nie vergehe

und jedermann dich gerne sehe!

Wir legen schließlich grüne Zweige

der Hoffnung um, in sanfter Neige,

der Wünsche Zartheit wohl zu hüten,

wie einen Fächer um die Blüten.

 

Alles Gute zum Geburtstag!

J. A

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.