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Märzsonne – ein Gedicht

Märzsonne

In hohen Sprüngen eilt die Zeit,

der Winter ist vergangen!

Es prallen Knospen weit und breit,

die ersten Blüten prangen.

 

Frühmorgens tönt der Amsel Lied,

die Luft ist voller Summen.

Die Erde riecht, der Nebel zieht,

der Nordwind ist verklungen.

 

Schon dringt der helle Sonnenschein

in alle meine Zimmer.

Sein Licht zieht in die Wohnung ein

mit seinem klaren Schimmer.

 

Mein Spiegel aber in dem Licht,

dem hellen, wunderbaren,

zeigt mir die Jahre im Gesicht –

und Spinnweb in den Haaren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

J. A.

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