Gedichte

Schicksalsgöttinnen

Endlos spinnen die drei Nornen

Schicksalsfäden hin- und wider,

werfen Rosen oder Dornen

auf das Menschenvolk hernieder.

 

Da man aber jene Koren

kaum versteht, in dieser Zeit,

geht Vertrauen auch verloren

in das Tun der Obrigkeit.

 

Gibt es starke Lobbyisten?

Oder Mafiosi gar?

Oder sind es Islamisten,

welche uns das Land gebar?

 

Vielleicht wollen dunkle Mächte

das Sozialverhalten prägen?

Und durch schlaue Wortgefechte

an dem Grundgesetze sägen?

 

Unterdrückt man alle Sorgen

in der aufgeregten Zeit –

machen sich, vielleicht schon morgen,

Extremisten bei uns breit!

 

In des Weltenbaums – Geflechte

thronen unberührt die Nornen.

Über Schlechte und Gerechte

werfen Rosen sie – und Dornen.

 

J. A.