Gedanken Gedichte Sonstiges

Erster Januarmorgen – Gedicht

Erster Januar

Der Traum entflieht,
der Morgen harrt,
der Nebel zieht,
das Hoftor knarrt,
die Zukunft naht verhangen.

Das Bild verschwimmt
im dunklen Grund.
Der Regen rinnt
zu dieser Stund,
vom Weiher aufgefangen.

Ein Sonnenstrahl
den Schleier bricht
und tausendmal
in seinem Licht
die hellen Tropfen prangen.

Die Zukunft bleibt verhangen.

J. A.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.