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Aus der Natur – Gedicht

Aus der Natur

 

Damit die Vögel nicht erfrieren,

bei Winterluft und Regenschlieren,

plustern sie in der Winterzeit

das dichte, leichte Federkleid.

 

Vermeiden auch, sich zu bewegen,

damit der eisig- kalte Regen,

nicht durch die starre Hülle rinnt.

So trotzen Regen sie und Wind.

 

Das brave Menschenkind hingegen,

verwahrt sich gegen Wind und Regen

mit warmer Kleidung, Regenschirm

und einer Mütze auf dem Hirn.

 

Nur seiner Seele blanke Ecken,

weiß es nicht immer zu bedecken!

Um hier Verletzungen zu meiden,

verhält es sich oft zu bescheiden…

 

Oder es lässt sich nichts gefallen,

beißt keck zurück und zeigt die Krallen!

 

Der Weise aber legt als Hülle,

um die sensibelsten Gefühle 

ein unsichtbares Federkleid,

das Würde ihm und  Schutz verleiht.

J. A.

Gregor Mendel Brünn

Gregor Mendel – Gründer der Vererbungslehre

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