Gedanken Gedichte Sonstiges

Der alte Nikolaus – Gedicht

Nikolausgedicht

Vom Trochelwalde komm ich her.
Und manchmal fahr ich übers Meer.
Ich bin der alte Nikolaus,
besuch die Kinder in dem Haus,
die artig, rein und nicht zu keck
mir Schuhe stellen – ohne Dreck –
vor ihre Türen hin, gepaart,
damit ich Mann im weißen Bart,
sie reichlich fülle mit dem Süßen,
von Schokoläusen – oder Nüssen.

Auch wenn im Zahn die kleinen stillen
und dunklen Löcher bald zu füllen…

Doch mag ich euch kein Spielzeug bringen
und Puppen, die von selber singen,
noch andre Dinge, die vorhanden
und deshalb auf dem Flohmarkt landen!

Drum dachte ich mir ganz banal,
ich schenke diesmal  „buy local“!
Freundlich besorgt von meinen Zwergen,
bring ich den Stollen euch aus Verden!

Ich gebe zu, dies ist bescheiden
zwar – gegenüber andren Zeiten –
in denen einst der Nikolaus
gar Babys legte vor das Haus.

Alles Gute zum Geburtstag!

6. Dezember

P. S. Das Foto zeigt den Pentenrieder Nikolaus, entstiegen dem Kreuzlinger Forst. An seiner Seite sein Engel. Aufgenommen von meiner lieben, treuen Schulfreundin Heidi Koziol. Vielen Dank!

J. A.

2 Kommentare

  1. Die singenden Puppen kenne ich auch…

    • Ja, solches Spielzeug erinnert mich immer an Michael Endes Buch Momo! Das sind oft Geschenke von lieben Leuten, die selber keine Kinder haben und
      sich nicht mehr daran erinnern, dass man doch viel interessanter mit eigener Fantasie und Kreativität spielen kann.

Kommentare sind geschlossen.