Gedanken Gedichte Sonstiges

Mein Hündchen – Gedicht

Mein Hündchen

 

Ich weiß wohl, was es soll bedeuten,

dass ich so traurig bin….

Mein Hündchen so lang zu begleiten,

gab Freude und Wärme und Sinn.

 

Es wich nicht von meiner Seite,

vergaß nie, mich morgens zu wecken,

gab fleißig mir täglich Geleite –

und ließ sich gern kraulen und necken.

 

Schien immer und ewig zu hungern –

und liebte im Wald zu spazieren,

im Körbchen dann ruhend zu lungern

und Wasser vom Teich zu goutieren.

 

Sich ängstlich sogleich zu verkriechen,

bei Sturm und bei lauten Gewittern.

An Bäumen und Zäunen zu riechen

und manchmal vor Spannung zu zittern.

 

Zwar weiß ich, was Abschied bedeutet,

die Zeitblume blüht und verglüht…

Doch selbst, wenn die Zeit nicht vergeudet,

scheint doch jeder Abschied verfrüht.

Polly, im Januar 2022

J. A.

2 Kommentare

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.