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Ruhe und Beständigkeit – Gedicht

Die Sehnsucht nach Beständigkeit 

 

In dieser überschnellen Zeit,

sehnt man sich nach Beständigkeit.

Versucht, die Hektik abzustreifen,

dem Tempo in das Rad zu greifen,

die Unkenrufe der Lektüren,

was uns noch droht – zu überhören.

 

Versucht, den Rhythmus zu erhalten

des Jahres und der guten alten

Familienfeste, die dem Leben

Beständigkeit und Ordnung geben.

 

Doch widerstehen die Gefühle

nicht immer jener Klappermühle,

der ungeschützten Meinungswellen,

die uns fast täglich überschnellen.

 

Da scheint uns manches nicht geheuer

und darum eben doppelt teuer

ist guter Freunde Gegenwart,

die als Geschenk getreulich harrt.

 

In Dankbarkeit sie zu genießen,

wie eine Blume zu begießen,

zu hüten aber nicht bedrücken,

zu achten und sie zu beglücken.

 

Das gibt uns Kraft und gute Laune,

gemeinsam übern Gartenzaune

zu blicken auf des Zeitwinds Wehen –

und sich fast immer zu verstehen.

 

Jedoch, als allerhöchstes Ziel,

man selbst zu bleiben, ganz stabil!

J. A.

 

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