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Sesam öffne dich – Gedicht

Sesam öffne dich ….

Nicht immer öffnen sich die Felsenspalten,

die durch ein Zauberwort zurück gehalten,

dem spröden Auge unsichtbar sich zeigen,

nur dem vertrauensvollem Blick zu eigen.

 

Doch lagern viele wunderbare Truhen,

die, seit wir denken, in sich selber ruhen,

mit Bildern zeichenhaft durchdrungen –

und nennen sich „Schatz der Erinnerungen“.

 

Es ist die Gunst, nach einem langen Leben,

die uns aus dem Gedächtnis mit gegeben.

So dass man selbst Vergangenes genießen

kann – durch Erfahrung und durch neues Wissen.

 

Steig zu den wunderbaren Felsenspalten,

lass dir das Leben doppeln und erhalten!

Lass es durch deine Fantasie noch schmücken,

so werden seine Schätze dich beglücken.

J. A.

11 Kommentare

  1. Sapperlot

    Gefällt mir sehr gut!

  2. Olaf Hantl

    https://www.ardmediathek.de/video/traumziele/von-suedtirol-an-die-adria-entlang-der-etsch/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE2MTIzNDU

    Hallo liebe Frau Amthor,
    diesen Film über das Südtirol meiner Erinnerungen, habe ich Gestern in der Mediathek gefunden. An der Stelle 11:30 Minuten, finden Sie evtl. eine Minute Gemeinsamkeit mit Ihrem bezaubernden Gedicht, dass mich an einen Schullandheim-Aufenthalt im Jahre 1979 erinnert hat.
    Herzliche Grüße, von Olaf Hantl

    • Südtirol!! Wie oft sind wir dort gewandert. Ein Sehnsuchtsort mit köstlichen Erinnerungen an das Etschtal, den lebhaften Fluss und die Berge,die malerischen Dörfer mit den Obst – und Weinhängen – und an die fröhlichen und freundlichen Menschen! Vielen herzlichen Dank, lieber Herr Hantl! J. A.

  3. Am 14.06.22 um 22:45 schrieb Susanne Hoppe:
    Liebe Frau Amthor,
    das Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann. Erinnerungen können sich mit der Zeit auch verändern, langsam und kaum bemerkt. Gedanken an Erlebtes, mal als kostbarer glücklich machender Schatz mal als dunkle Schatten der Vergangenheit, die man lieber los wäre.Ein interessantes Thema und vor allem ein schönes Gedicht.

    • Herzlichen Dank, liebe Frau Hoppe, Ihre Gedanken dazu finde ich sehr interessant und treffend! Denn möglicherweise prägen die dunklen Erinnerungen den Menschen sogar besonders, sonst könnte er sich vielleicht nicht so gut vor Gefahren schützen? Aber desto wichtiger sind auch die guten und glücklichen Erinnerungen, die sich im Laufe der Zeit noch verschönern und die man immer wieder genießen und sich daran neu erfreuen kann.

      Ganz liebe Grüße!

      J. A.

  4. Olaf Hantl

    Hallo Frau Amthor, zu einem Gedicht von Max Hayek, ein paar Gedanken von mir und Herrn Kliem. Mein Gedächtnis (mein Sesam) geht im Moment leider gegen Null.
    So frage ich mich gerade, ob ich Ihnen bereits, dass abschließende Ergebnis seiner Recherche mitgeteilt habe. Herr Kliem hat auf seiner Seite, einen wunderbaren Artikel zum Thema „Ein Max Hayek fälschlicherweise zugeschriebenes Gedicht“ veröffentlicht, dass vielleicht auch nochmal Ihnen, liebe Frau Amthor, die Augen für einen Sachverhalt öffnet, der sich bisher noch im Verborgenen versteckt hat. Ihre Aussage zu diesem Gedicht (in der entsprechenden Erwähnung) würde stimmen, wenn Sie sich dabei auf das Gedicht „Der Weg“ aus dem Veröffentlichungs-Zeitraum von 1916-1920 von Max Hayek beziehen. Das Gedicht „Das Leben, das ich selbst gewählt“ ist eine adaptierte Fassung davon, die Herr Beat Imhof, in den 70ern geschrieben hat und die gelegentlich Hermann Hesse und Max Hayek zugeschrieben worden ist und auch heute noch wird. Was mir gerade einfällt, ich möchte Sie nochmal darauf hinweisen, dass die Kommentare, die hier von Ihrer Leserschaft geschrieben und ich bin davon überzeugt, ausschließlich mit Worten der Dankbarkeit und des Lobes gefüllt sind und waren, allen außer Ihnen, verborgen sind und waren. Ich finde den Sachverhalt etwas merkwürdig, weil Sie in meinem Fall auf meine Komentare verwiesen haben und an dieser Stelle, wie an allen anderen zu Ihren Artikeln, für Außenstehende, keine sichbar sind. „Sesam öffne dich“ funktioniert hier leider nicht.
    Ich übersende Ihnen sommerliche Grüße aus Frankurt, Olaf Hantl

    Volker Kliem +“Das Leben, das ich selbst gewählt“ wenn Sie es z.B. mit „Google“ öffnen möchten. Wäre sozusagen, der Schlüssel zu diesem Beitrag von Herrn Kliem.

    „Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail.“ (hatte ich markiert) In der Folge konnte ich den Beitrag von Frau Hoppe (einen Auszug daraus) lesen. So wie sie jetzt evtl. meinen lesen darf ohne einen Zusammenhang zu kennen. Da macht das ‚Kommentare verstecken‘ für alle anderen Besucher auf Ihrer Seite, evtl. sogar einen Sinn.

    Tipp zu Max Hayek: sein Buch „Ein Mensch, der dich liebt“ aus dem Jahre 1930 in einer Neuauflage unter dem Titel „Reisen wie nach Utopia“ aus dem Jahre 2019.

    • Lieber Herr Hantel, erst einmal herzlichen Dank für Ihre wieder so wichtigen Verweise und für den Hinweis auf die „unsichtbaren Kommentare“. Den wunderschönen Artikel von Herrn Kliem zu Max Hayek hatte ich gesehen. Überhaupt bemerkte ich dabei, dass sich Herr Kliem bereits sehr intensiv mit diesen Themen befass hat. Ein „Insider“ könnte man sagen, wie Sie ja auch, das ist mir klar! Das Thema „Kommentare“ werde ich aber noch einmal versuchen zu lösen. Mit freundlichen Grüßen aus der „grünen Heide“ ! J. A.

  5. Alle Kommentare kann man über Administration – „Kommentare Feed“ lesen. Allerdings bin ich noch nicht mit der Darstellung zufrieden. Ich suche noch eine bessere Möglichkeit. J. A.

  6. Goldener Herbst

    Seit heute, sehe ich sie erstmals auch. Bei den Ergebnissen des „Kommentare Feed“ hatte ich leider nur Text-Auszüge wie bei den Emails zur Ansicht. Da ist das jetzige Ergebnis fast schon, als hätte sich der Sesam geöffnet. Viel Spass mit dem, was in Zukunft an Mehrarbeit auf Sie zukommt.
    Lieben Gruß, O. Hantl

    • Allerdings bekam ich mein „Feed back“ bisher meist über e-Mails. Vielleicht wird sich diese Kommunikation jetzt auch ändern? Ich bin neugierig. J. A.

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